TOD EINES UNSTERBLICHEN
Science-Fiction-Roman
Herbert W. Franke
- Ein
- Sarg
- auf
- dem
- Transport
- durch
- den
- Weltraum,
- Havarie
- in
- der
- Nähe
- eines
- verbotenen
- Planeten,
- Militärs
- bei
- sinnlosen
- Planspielen,
- Wissenschaftler,
- die
- ihre
- Ergebnisse
- systematisch
- vernichten,
- und
- ein
- zum
- Sterben
- verurteilter
- Unsterblicher
- –
- das
- sind
- einige
- Szenenbilder
- aus
- dem
- Roman
- von
- Herbert
- W.
- Franke.
- Die
- Welt,
- die
- er
- beschreibt,
- könnte
- ein
- Gefängnis
- sein,
- eine
- Kaserne
- oder
- eine
- Heilanstalt,
- auf
- jeden
- Fall
- ist
- sie
- ein
- Albtraum
- der
- Irritation,
- ein
- Netzwerk
- aus
- Täuschung
- und
- Intrige.
- Und
- wie
- schon
- oft
- in
- den
- Geschichten
- von
- Franke
- ist
- es
- ein
- Einzelner,
- ein
- Außenseiter,
- nur
- zufällig
- in
- eine
- ungewöhnliche
- Situation
- geraten,
- der
- sie
- zu
- verstehen
- und
- sich
- aus
- ihr
- zu
- befreien
- versucht.
- »Tod
- eines
- Unsterblichen«
- –
- schon
- der
- Titel
- deutet
- das
- Widersprüchliche
- an.
- Die
- Logik
- des
- Absurden.
- Neben
- der
- Konfrontation
- mit
- dem
- Unbekannten,
- neben
- dem
- gedanklichen
- Experiment,
- das
- jede
- Science-Fiction-Geschichte
- sein
- sollte,
- ist
- es
- auch
- die
- surrealistische
- Szenerie,
- die
- den
- Autor
- an
- der
- Science-Fiction
- besonders
- anzieht.
- Aber
- Herbert
- W.
- Franke
- ist
- Naturwissenschaftler,
- Physiker,
- und
- das
- Fantastische
- für
- sich
- ist
- ihm
- zu
- wenig.
- Was
- zunächst
- sinnlos
- erscheint,
- entpuppt
- sich
- als
- notwendige
- Konsequenz
- der
- gesellschaftlichen
- Struktur
- einer
- möglichen Zukunft.
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