Horizont der Ereignisse: Wenn die Sterne sterben

Event Horizon, #2

Reeks: Event Horizon

Leesfragment
€6,99

(Fortsetzung des Buches "Ereignishorizont. Das dunkle Mittelalter")

"Ereignishorizont. Wenn die Sterne sterben"

Die Geschichte umfasst die viktorianische Epoche und andere Wirklichkeiten – lebendige Welten
mit eigener Natur, Kultur und ihren Gesetzen, in denen das Gewebe des Lebens selbst anders klingt
als auf der Erde. Dort kann das Licht tödlich sein, und die Dunkelheit ist das Einzige,
das Hoffnung zu schenken vermag.

Dies ist nicht nur eine Reise durch Welten.
Es ist ein Weg durch Schicksale, denen man nicht entkommen kann,
und durch Wunden, die sich nicht vergessen lassen.

Es gibt Welten, in denen das Schicksal ein dünner Faden ist,
der leicht zerreißen kann.
Es gibt Welten, in denen das Schicksal eine Entscheidung ist,
für die man mit Blut bezahlt.
Und es gibt Welten, in denen selbst das Schicksal
den Namen derer zu flüstern fürchtet, die leben müssen.

Wenn das Licht verschwindet, folgt keine Dunkelheit.
Dann beginnt die Geschichte –
und sie fordert Opfer.

"Ereignishorizont" ist ein Epos über jene,
die sich vor sich selbst nicht verstecken können.
Über jene, die aus dem Licht geboren sind,
und jene, die aus der Dunkelheit erwachsen –
und dennoch einen Weg suchen, lebendig zu bleiben,
ohne selbst zum Monster zu werden.

Hier gibt es niemanden, der nach Größe strebt.
Nur jene, die gezwungen sind, sie zu tragen – wie Ketten.
Ihre Ängste sind lauter als Waffen,
ihre Entscheidungen schwerer als Schlachten,
ihre Liebe gefährlicher als jede Magie.

Vor dem Hintergrund stürzender Himmel, sterbender Welten
und Zivilisationen, die ihre Namen vergessen haben,
tut jeder Held einen Schritt,
von dem die Wirklichkeit selbst erzittert.

Hier ist niemand geboren, um der Hauptcharakter zu sein.
Jeder ist das Zentrum seiner eigenen Tragödie.

Derjenige, der die Kraft fürchtet, die in seinen Adern fließt.
Derjenige, der seine eigene Schwäche fürchtet.
Derjenige, der vor der Vergangenheit flieht –
und der, den die Vergangenheit selbst in anderen Welten findet.
Derjenige, der andere retten will,
und der, der weiß: Manchmal ist Rettung
die grausamste Form der Zerstörung.

In ihren Stimmen klingt Schmerz,
in ihren Schritten – Prophezeiungen,
in ihren Fehlern – der Atem der Götter.

Kann man das Licht tragen, ohne zu verbrennen?
Kann man lieben, ohne zu zerstören?

Dies ist keine Geschichte über Krieg.
Und keine Geschichte über das Ende der Zeiten.
Es ist eine Geschichte über den Preis –
den jene bezahlen,
die es wagen, in die tiefste Dunkelheit zu blicken
und zu fragen:

"Warum leben wir, wenn die Sterne doch sterben?"

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