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»Mein Dasein ist dadurch begründet, anderen wie eine Laterne auf ihren Pfaden zu leuchten, ihnen ein Netz aus der Hoffnung zu stricken, in das sie sich fallen lassen können.« In einer poetischen Parabel entfaltet sich die Reise eines Fremden, der sich danach verzehrt, einen Fluss zu finden. Er hat seine große Liebe verloren, und die Sehnsucht nach einer Erklärung treibt ihn umher, macht ihn kreisend und taub. Er begegnet einem alten Meister und seinem Schüler, Orten und Erinnerungen der Vergangenheit. Dabei tun sich Fragen auf, die das menschliche Dasein durchziehen: Wie lebt man weiter mit einer Wunde? Wo endet der Schmerz? Und wo beginnt Hoffnung?